Hallo zusammen,
für alle, die das Video noch nicht gesehen haben, das ich gestern über den Xumbalu Newsletter geteilt habe, stelle ich es hier nochmals ein
https://www.youtube.com/watch?v=mxEyd_2S8wY&feature=youtu.be
Anhand dessen möchte ich Euch einfach kurz beschreiben, dass es kein so großes Ding war, dieses Video zu erstellen. Alles, was ich zu tun hatte, war zu schauen, was ich schon alles habe und diese Dinge dann in der richtigen Zusammensetzung/Reihenfolge zu nutzen.
Konkret heißt das:
Zuerst waren die Gedanken, die ich in dem Video spreche, da.
Als nächstes fragte ich mich, was ich damit tun sollte.
Als klar war, dass ich sie gerne mit mehr Menschen teilen wollte und auch gut in den Kontext des "Zugfahrens" (https://www.xumbalu.de/zugticket/)setzten konnte, dachte ich mir, es wäre schön, Musik "hinter" den Text zu legen. Also hab ich mich zunächst aufgemacht, um im Internet nach passender Hintergrundmusik zu suchen. Da fand ich aber nichts, das mir auf Anhieb gefiel. Dann kam mir - zum Glück - der Gedanke, ich könnte ja auch mal in meinem eigenen Fundus nachsehen. Und sofort fand ich den passenden Titel, der jetzt auch im Hintergrund im Video zu hören ist.
Als nächstes war die Frage: wie nehme ich den Text denn auf? Da fand ich die Antwort zum Glück noch schneller, denn ich wusste, dass ich noch ein "Allrounder-Mikro" in der Schublade hatte, das dafür gute Dienste erweisen könnte.
Dann kam die Frage: und mit welcher Software bearbeite ich das Ganze? Die Antwort war zum Glück auch wieder sehr schnell da: Mit der integrierten MacBook Software GarageBand. Das bisschen, das ich mir in den vergangenen Jahren aneignen konnte, sollte langen.
Und am Ende war es genau so. Ich brauchte nur ca. 4 Stunden, bis das Video fertig war.
Was hab ich daraus (wieder mal) gelernt?
So vieles ist schon längst da - ich hab's einfach nur zu sehen. In dem Fall war all das, was ich oben aufgezählt habe, einfach schon da. Keine Frage, es dauerte Jahre, BIS die Dinge alle da waren (das Gitarrenstück, der Computer, das Wissen, wie ich mit was umgehe usw.), aber immer wieder erwische ich mich dabei, das Rad neu erfinden zu wollen oder einfach nicht zu sehen, was schon Alles da ist.
Diese Erkenntnis nutze ich gerne auch für das Leben im Allgemeinen. Dafür finde ich am passendsten das Glas, das zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Ich schau mir das Glas an und ich habe immer die freie Wahl: welche Hälfte möchte ich sehen? Die leere? Die volle? Wenn ich mich für die volle entscheide, ist das auch immer eine Entscheidung für Fülle. Das wiederum lässt mich dankbar erkennen, was schon alles da ist.
So viel für heute.
In Dankbarkeit,
Martin
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