September Stopp am Bahnhof „Der kleine Philosoph“
Manchmal, wenn ich draußen unterwegs bin, die Natur und die Umgebung beobachte, am Lauschen bin, denk ich mir, was für eine geniale Künstlerin die Natur doch ist.
Nehmen wir z. B. Wolken, die sich am Himmel formen, womöglich von der Sonne beleuchtet werden, ständig im Wandel sind. Diese können so schön sein. Einfach so. Manchmal überleg ich mir, ob die Natur das mit Absicht macht oder ob es einfach in ihrer Natur liegt, so zu sein.
Und wenn ich so überlege und dann wieder an den Himmel schaue, bemerke ich, wie es schon wieder ganz anders aussieht. Immer noch schön, doch anders schön. Veränderung ist scheinbar ein fester Bestandteil, wenn die Natur in ihrem Fluss bleiben möchte.
Manche sagen, dass alles Klang ist. Wenn ich mir das Ganze noch etwas musikalischer vorstelle, so würde ich sagen, dass Alles Leben eine faszinierende Komposition darstellt; oder ein Orchester ist, das auf harmonische Art und Weise zusammenspielt bzw. zusammenspielen möchte. Ich kann mir auch vorstellen, dass das Leben komponiert werden möchte. Und ich glaub, dass das Leben es mag, wenn diese Komposition harmonisch klingt. Manchmal braucht es zwischendurch ein Gewitter oder einen Sturm, um sich zu schütteln, einen klaren Kopf zu bekommen. Doch das geschieht – glaub ich - , damit Dinge wieder in Harmonie kommen.
Was wir alles lernen können von der Natur. Einfach nur, indem wir beobachten.
Vor ein paar Tagen war ich unterwegs und hab beobachtet. Und dann fuhr ein Zug vorbei. Da hab ich an Euch alle gedacht.
Danke!
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