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Die Reise und die Sache mit der Angst

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  Wenn wir uns auf eine Reise begeben, so ist solch ein Vorhaben oft mit einem gewissen Nervenkitzel verbunden, der manchmal auch in Angst umschlagen kann. Das ist vor allem bei den Reisen der Fall, die gefühlt ins Unbekannte gehen. Solch eine Reise kann uns in ein weit entferntes Land mit einer uns völlig fremden Kultur führen. Sie kann aber auch innerlich stattfinden, wenn wir uns z. B. mit einem neuen Vorhaben, einer Idee beschäftigen, bei der wir wissen, dass wir für die Umsetzung unsere Komfortzone zu verlassen haben.   Doch was ist es eigentlich, das uns dabei Angst macht? Ist es das Unbekannte? Macht es uns Angst, weil wir etwas (noch) nicht kontrollieren können? Ist es Unsicherheit?   Auch wenn wir uns manchmal nicht ganz sicher sind, was uns da Angst macht, so ist es sicher, dass es sich bei diesen Aspekten der Angst um zukünftige Ereignisse handelt. Also um etwas, das noch nicht geschehen ist. Doch das vergessen wir oft.  Woran kann das liegen...

We are rollin' with the music train...

  Herzlich willkommen 2023, herzlich willkommen im neuen Jahr liebe Musikzug-Freunde!   Wir sind tatsächlich schon 2 Jahre mit dem Musikzug unterwegs. Ich hab in den letzten Wochen viel nachgedacht, sinniert, in mich gehört, was denn 2023 für den Musikzug so ansteht. Fast jedes Mal, wenn ich in diese „Thematik“ eintauchte, war einerseits die Idee da, mehr Konkretes, Handfestes, Greifbares umzusetzen, um im nächsten Augenblick mit der Frage konfrontiert zu sein: Was Genau? Und wie können wir das umsetzen? Das große und sehr konkrete Ziel des Musikzuges, eines Tages auf echten Schienen und mit Live-Musik unterwegs zu sein, ist da. Die Vorfreude darauf auch – sehr. Und doch ist es etwas, das wir jetzt, Ende Januar 2023, noch nicht tun (können).   Es ist gut möglich, dass ich mir im Laufe des Jahres ein konkretes Datum für unsere echte Zugfahrt überlege, da es oft einfacher ist, alles andere danach auszurichten. Und solch ein konkretes Ziel lässt...

Danke...

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 ...dass ihr alle 2022 mit dem Musikzug unterwegs wart und wir nun gemeinsam in das neue Jahr 2023 rollen dürfen.  Ich hoffe sehr auf mehr Live-Momente in Form von Anhalten in einem analogen (Musik-)Bahnhof im kommenden Jahr, um unsere Reise noch bunter zu gestalten.  Nun aber hoffe ich vor Allem, dass es allen Zugpassagieren gut geht und ihr einen schönen, gesunden, friedlichen Jahreswechsel feiern könnt.  Bis bald,  ganz herzlich von den musikalischen Schienen des Lebens,  Martin  

Der Klang von Holz

  Ich habe dieses Jahr im Frühjahr Brennholz bestellt. Da ich bisher noch nie die Erfahrung gemacht habe, wie es ist, aus einem ganzen Baumstamm Brennholz zu machen, habe ich ganze, 5 m lange Stämme aus dem hiesigen Wald beim Förster bestellt. Insgesamt 5 Ster. Zugegebenermaßen hatte ich das Ganze völlig unterschätzt. Glücklicherweise hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukommt, sonst hätte ich es höchstwahrscheinlich gar nicht gemacht. Und nachdem jetzt alles Brennholz fertig gespalten und versorgt ist, bin ich um viele Erfahrungen reicher. Und ich bin froh um all die Erfahrungen.   Was mich während dem Holzmachen ständig begleitet hat, war der Klang des Holzes. Ich liebe es, wenn 2 Stücke Holz aufeinander treffen und dieses „Klack“ ertönt. Dieses „Klack“ ist immer anders. Und es klingt irgendwie immer schön, hat auf seine Art etwas Erdendes. Oder auch die pure Kraft des Holzes zu erleben, wenn es gespalten wird, die sich oft in einem schnalzenden Klang entlädt, wenn...

Alle Jahre wieder…

…steht dann irgendwie Weihnachten vor der Tür.   Und schon wieder sind es nur noch ein paar Wochen, bis wir die staade Zeit begrüßen dürfen. Wieso ich das schreibe? Weil’s an Weihnachten ja so oft um Geschenke geht.   Aber eins nach dem Anderen.   Mitte des Jahres hab ich begonnen, Gitarrenunterricht zu geben. So darf ich nun ein paar Schülern ein bisschen was von dem, was ich in meinen Jahren an der Gitarre gelernt habe, weitergeben. Und das Unterrichten macht mir echt Spaß - viel mehr als ich es mir vorgestellt hatte.   Durch diese Arbeit darf ich Vieles beobachten. Eine der wertvollsten Beobachtungen für mich ist, dass ich oft das Gefühl habe, dass der Lernende in dem Moment, in dem er sich voll und ganz auf das Instrument (auf das Neuland) einlässt, nur in diesem Moment ist. Es gibt nichts Anderes als das Instrument und die Beschäftigung mit dem, was vom Gehirn durch den Körper (die Hände, die Finger etc.) auf das Instrument übertragen werden ...

September Stopp am Bahnhof „Der kleine Philosoph“

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  Manchmal, wenn ich draußen unterwegs bin, die Natur und die Umgebung beobachte, am Lauschen bin, denk ich mir, was für eine geniale Künstlerin die Natur doch ist. Nehmen wir z. B. Wolken, die sich am Himmel formen, womöglich von der Sonne beleuchtet werden, ständig im Wandel sind. Diese können so schön sein. Einfach so. Manchmal überleg ich mir, ob die Natur das mit Absicht macht oder ob es einfach in ihrer Natur liegt, so zu sein. Und wenn ich so überlege und dann wieder an den Himmel schaue, bemerke ich, wie es schon wieder ganz anders aussieht. Immer noch schön, doch anders schön. Veränderung ist scheinbar ein fester Bestandteil, wenn die Natur in ihrem Fluss bleiben möchte.   Manche sagen, dass alles Klang ist. Wenn ich mir das Ganze noch etwas musikalischer vorstelle, so würde ich sagen, dass Alles Leben eine faszinierende Komposition darstellt; oder  ein Orchester ist, das auf harmonische Art und Weise zusammenspielt bzw. zusammenspielen ...

Bei der Sache sein.

  "Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen."   Johann Wolfgang von Goethe     Dieses Zitat ist eine für mich sehr gute Inspiration für unsere heutige Zeit. Wenn ich diese Zeilen von Goethe lese, so habe ich vor meinem inneren Auge einen Menschen, der in dem Moment des Hörens, Lesens, Sehens und Sprechens nur das tut. Er hört. Er liest. Er sieht. Er spricht. Wie viel tun wir heutzutage, ohne 100 % bei der Sache zu sein? Auf die Musik trifft das aus meiner Sicht ganz besonders zu. Sie ist im Laufe der Zeit zu etwas geworden, dass sehr gut einfach so im Hintergrund laufen kann. Denken wir einfach mal 150 Jahre zurück. Da gab es noch keinerlei Tonträger. Wenn man Musik hören wollte, gab es nur die Möglichkeit, diese live zu erleben. Was wir heute haben, ist fast das genaue Gegenteil. Wir können Musik ...